Biografie Basler Streichquartett

Susanne Mathé, Violine
Isabelle Ladewig, Violine
Stella Mahrenholz, Viola
Stéphanie Meyer, Violoncello

 

--> Kurzbiografie für Veranstalter

--> Basel String Quartet - English biography

 

Das Basler Streichquartett mit Susanne Mathé und Isabelle Ladewig, Violinen, Stella Mahrenholz, Viola, und Stéphanie Meyer, Violoncello, hat sich mit seinen thematischen Programmen, auch in spartenübergreifender Zusammenarbeit mit RegisseurInnen, SchauspielerInnen, bildenden KünstlerInnen, TänzerInnen und SchriftstellerInnen (u.a. Franz Hohler, Urs Widmer, Peter Schweiger, Wolfgang Beuschel und Matthias Schuppli), schweizweit und international einen Namen gemacht.

1996 wurde das Basler Streichquartett an der Musik-Akademie Basel gegründet. Gefördert von hochrangigen Musikern wie Walter Levin und dem Alban Berg Quartett erhielt es weitere Impulse von Mitgliedern des Amadeus Quartetts sowie Leon Fleisher, György Sebök, György Kurtág, Sándor Zöldy (Végh Quartett) und Samuel Rhodes (Juilliard String Quartet).

Auszeichnungen und Konzerttätigkeit

In den ersten Jahren seines Bestehens gewann das Basler Streichquartett diverse internationale Preise, unter anderem beim Internationalen Max Reger Quartett-Wettbewerb in Weimar. Es wurde von der Basler Orchestergesellschaft (BOG) und dem Kanton Basel-Landschaft ausgezeichnet. Bald darauf erschien die erste CD mit Werken von Haydn, Beethoven, Wolf und Kurtag bei amphion records.

Das Basler Streichquartett spielte an internationalen Festivals in Paris, Jerusalem und Schleswig-Holstein, wo seine Konzerte von Publikum und Presse enthusiastisch aufgenommen wurden. Einladungen zum Internationalen Musik­monat Basel, zum Davos-Festival, von der IGNM Basel und der IGNM Bern folgten. Zur Schönberg-Ausstellung in der Frankfurter Schirn gab es ein Lecture-Recital mit Walter Levin.



2006 debutierte das Basler Streichquartett in der Tonhalle Zürich. In den letzten Jahren waren Höhe­punkte eine Rumänien-Tournee, Konzerte am Veress-Festival Bern, an der Schubertiade von Espace 2, die Kompositionswerkstatt am Festival Ernen Musikdorf und eine Schweiz-Tournee im Quintett mit Thomas Demenga. 2014 war das Basler Streichquartett u.a. beim Hans Huber Fest zu hören. 2015 trat es beim Internationalen Scelsi Festival auf.

Eine CD mit den beiden Streichquartetten von Sándor Veress sowie seinem Konzert für Streich­quartett und Sinfonieorchester (Welt-Ersteinspielung mit dem Hungarian Symphony Orchestra unter Jan Schultsz) ist im Oktober 2013 bei Toccata Classics (London) in Zusammenarbeit mit Radio DRS erschienen. 2015 wurden die beiden Klavierquintette von Hans Huber mit dem Pianisten Jan Schultsz eingespielt. In der Saison 2016/2017 trat das Basler Streichquartett u.a. beim Festival "Murten Classics" und bei der Gesellschaft für Kammermusik in Basel auf.

Uraufführungen

In den letzten Jahren wurden unter anderem Quartette von Charles Koechlin (Freiburg/Albert-Konzerte), Daniel Glaus, Daniel Biro, Gustav Friedrichson, Mathias Ruegg, Chris Weinheimer (Zusammenarbeit mit dem Saarländischen Rundfunk) und Martin Derungs uraufgeführt. 2009 kam es zur Uraufführung des dem Basler Streichquartett gewidmeten Werkes „ZWEIGUNG“ von Roland Moser. 2012 vergab das Basler Streichquartett einen Kompositionsauftrag an Cécile Marti.

 

Susanne Mathé (Violine)

Unterricht bei Françoise Zöldy-Pfister, Studium und Solistendiplom mit Auszeichnung bei Thomas Füri (Basel), Studium in der Meisterklasse von Viktor Liberman (Utrecht), weitere Studien bei Sándor Végh (Salzburg) und Loránd Fenyves (Toronto). Konzertmeisterin 1997 bis 99 im Bieler Symphonieorchester, Gastkonzertmeisterin 2003 im West Australian Symphony, 2005 im Württembergischen Kammerorchester Heilbronn, 2005/2006 im Kammerorchester Basel, 2010 im Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, 2012 Leitung der Camerata Salzburg.


Konzerttätigkeit als Solistin u.a. mit dem Kölner Kammerorchester (China-Tournee), dem Basler Sinfonieorchester, dem Kammerorchester Ensemble Resonanz Hamburg, der Camerata Salzburg. 
Auftritte u.a. bei den Berliner Festspielen, in der Wigmore Hall London und der Carnegie Hall New York. Seit 2001 Mitglied in András Schiffs „Cappella Andrea Barca“. Weitere Kammermusikpartner sind Heinz Holliger, Patrick Demenga, Thomas Demenga und Denes Varjon.


 

Isabelle Ladewig (Violine)

Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe. Studium in den USA am Oberlin Conservatory (Cleveland) bei Professor A. Vamos, danach in Toronto bei Professor L. Fenyves. Konzertdiplom mit Auszeichnung an der Musikhochschule Basel bei Thomas Füri. Meisterkurse in Jerusalem, Banff, Prussia Cove, Orford, Bad Sobernheim und Tours. 1998 bis 2011 Mitglied und zeitweise Stimmführerin im Kammerorchester Basel. Konzerttätigkeit in verschiedenen Ländern Europas, in Amerika und Japan.

Solistische Auftritte u.a. mit dem Sinfonieorchester Basel, dem Sinfonieorchester Szeged und dem Ungarischen Rundfunk-Sinfonieorchester. 2004 gründete sie zusammen mit ihrem Mann Jan Schultsz das Ensemble Volnay. Als Geigenpädagogin Tätigkeit an der Musikschule Binningen seit 2002 und an der Musikakademie der Stadt Basel seit 2007.


 

Stella Mahrenholz (Viola)

stammt aus einer englischen Musikerfamilie. Sie studierte Viola in Manchester und London und war 2001 bis 2004 Mitglied des Royal Liverpool Philharmonic Orchesters. Anschliessend setzte sie ihre Studien in Luzern fort, wo sie zwei Jahre später ihr Konzertdiplom mit Auszeichnung erhielt. Seitdem ist sie freischaffend tätig und regelmässig von Orchestern wie der Philharmonia Zürich (Orchester der Oper), dem Zürcher Kammerorchester und dem Luzerner Sinfonieorchester angefragt.

Ihre Leidenschaft für die historische Aufführungspraxis führte sie zur Zusammenarbeit mit dem Orchestre Révolutionnaire et Romantique, den English Baroque Soloists (inklusive einer CD Aufnahme und BBC Proms Konzertauftritten mit Bachs Brandenburgischen Konzerten), Orchestra La Scintilla und dem Freiburger Barockorchester. 

 

Stéphanie Meyer (Cello)

Geboren in Montreal. 2003 Abschluss ihrer Studien bei Thomas Demenga mit dem Solistendiplom, anschliessend Studium an der Schola Cantorum Basiliensis bei Christophe Coin im Fach Barockcello. Teilnahme an internationalen Meisterkursen und Auftritte an renommierten Festivals im In- und Ausland, u.a. beim «Schleswig Holstein Musik Festival» am ersten Pult unter Mstislav Rostropovitch. Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe. Regelmässig Konzerte und Rezitals in Kanada.

2006 bis 2009 Solocellistin der Kammerakademie Potsdam/Ensemble Oriol Berlin unter Sergio Azzolini und Michael Sanderling, 2006 bis 2012 Solocellistin der Camerata Bern. Mitglied im La Cetra Barockorchester. Seit 2012 Lehrtätigkeit an der Musikakademie Basel.